Am 4. und 5. Januar 2022 wird im Pfarrzentrum wieder geimpft. Weitere Infos unten.

Tätige Nächstenliebe

Sonderimpfaktion im Pfarrzentrum St. Jakob Friedberg

Maske rauf, Arm frei, Spritze rein – im Pfarrzentrum der katholischen Gemeinde St. Jakob in Friedberg war während einer Sonderimpfaktion so einiges los.

Anmeldungen abgleichen, Kontaktdaten erfassen, den reibungslosen Ablauf gewährleisten und natürlich die eigentliche Impfung: Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Friedberger Stadtpfarrei hatten gemeinsam mit den Vertretern der Ökumenischen Sozialstation Hochzoll-Friedberg und dem Praxisteam um die Augsburger Allgemeinärztin Dr. Renate Weber viel zu tun. Rund 250 Menschen aus Friedberg und Umgebung hatten die Gelegenheit genutzt, im Rahmen der Impfaktion ihre Erst-, Zweit-, oder Drittimpfungen im Pfarrzentrum von St. Jakob zu erhalten. Für den stellvertretenden Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Julian Schmidt war die Aktion ein voller Erfolg: „Als Christen sind wir zur tätigen Nächstenliebe verpflichtet, und in dieser globalen Krise gehört das Bereitstellen eines Impfangebots definitiv dazu. Ich freue mich sehr über den regen Zuspruch und vor allem über die hervorragende Zusammenarbeit mit den Männern und Frauen der Sozialstation und dem Team um Frau Dr. Weber!“

Die 250 Dosen mit den Impfstoffen von Moderna und Biontech waren innerhalb weniger Stunden nach Beginn der Anmeldemöglichkeit bereits wieder vergeben – für Schmidt ein gutes Zeichen: „Es freut mich, dass so viele Menschen genau wissen, wie nötig und wichtig die Impfung jetzt ist!“ Ähnlich sah dies auch die an der Organisation und Durchführung beteiligte Dr. Renate Weber: „Es war für alle Beteiligten ein wirkliches Highlight!“ Die Aktion sei geradezu „traumhaft“ abgelaufen und die Zusammenarbeit mit Pfarrgemeinde, Sozialstation und dem Impfteam habe hervorragend funktioniert. Doch auch wenn 250 Menschen an diesem Samstag einen für sie wichtigen Schritt getan hätten, gebe es noch weiterhin viel zu tun, betonte die Ärztin: „Bitte lassen Sie sich impfen! Es lohnt sich.“

Die Impfaktion im Pfarrzentrum von St. Jakob folgte einer ersten Aktion eine Woche zuvor, in der rund 110 Personen bei der Aktion „Seniorenimpfung“ ihre Boosterspritze erhalten hatten. Zuletzt hatte der Augsburger Bischof Dr. Bertram Meier die Pfarrgemeinden im ganzen Bistum dazu ermuntert, Gesundheitsbehörden nach Kräften zu unterstützen und ihnen gegebenenfalls auch Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Die Friedberger Stadtpfarrei hatte die Sonderaktion aber bereits vorher geplant. „Wir wollten eine Lücke schließen helfen, bis das zweite Impfzentrum im Wittelsbacher Land seinen Betrieb aufnehmen konnte“, erklärte Stadtpfarrer Steffen Brühl die Motivation der Pfarrei. Er ist dankbar für das Hand-in-Hand-Arbeiten aller Beteiligten und für die Unterstützung der Stadt Friedberg. 

Auch Pater Brühl betont die Wichtigkeit der Impfung. Sie sei der wirksamste Weg aus der Pandemie. Deshalb bietet die Sozialstation Hochzoll-Friedberg ein offenes Impfen ohne Termin an am 13., 14., 16., 17. Dezember 2021 von 16 bis 20 Uhr im Pfarrzentrum Heilig Geist, Salzmannstr. 8, Augsburg-Hochzoll. 

Und im Pfarrzentrum St. Radegundis Wulfertshausen gibt es eine Boosteraktion Friedberger Hausärzte am 18. und 19. Dezember 2021. Anmeldungen sind unter www.schwaben24.de möglichen. 

Fernsehbeitrag zu unserer Impfaktion von Augsburg.tv

Bitte klicken Sie diesen Link, um den Fernsehbeitrag anzuschauen:

atv zur Impfaktion 11.12.21

Sonder-Impfaktion im Pfarrzentrum

4. und 5. Januar 2022

Im Auftrag des Landratsamts impft die Firma Vitolus im Pfarrzentrum St. Jakob.

Termin: 4. und 5. Januar 2022
Ort: Pfarrzentrum St. Jakob, Pfarrstr. 1
Zeit: 10 Uhr bis 16.45 Uhr
Alter: ab 30 Jahre
Impfungen: Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen
Impfstoff: Moderna
mitbringen: Personalausweis und Impfpass, bei Zweit- und Auffrischungsimpfungen Nachweis der vorherigen Impfung

Impfzentren des Landkreises in Kissing und Dasing

Die Anmeldung ist über Internetportal BayIMO möglich.

Selbstverständlich können Sie sich auch an Ihren Hausarzt wenden.