Lachen als Brücke
Valentinsgottesdienst über Humor in der Ehe und im Leben
Mit einem fröhlich-bunten Gottesdienst haben wir in diesem Jahr den Valentinstag in Verbindung mit dem Faschingssonntag gefeiert. Schon beim Betreten der Kirche war spürbar: Dieser Gottesdienst ist anders. Passend zur Faschingszeit war der Kirchenraum farbenfroh geschmückt. Zwischen bunten Wimpeln und Girlanden leuchteten zudem kleine, vom Stadtpfarrer P. Steffen Brühl gestaltete Valentinslichter und setzten warme Akzente.
Im Gottesdienst, der inhaltlich von Dr. Kristina Roth und P. Steffen Brühl vorbereitet wurde, stand der Gedanke im Mittelpunkt, dass neben Liebe, Treue und Verantwortung der Humor eine tragende Kraft in Beziehungen sein kann.
„Weißt du noch, als wir damals …?“ – Wie oft endet dieser Satz in herzlichem Lachen. Paare, die gemeinsam über kleine Missgeschicke, über Eigenheiten oder über die Tücken des Alltags lachen können, besitzen einen kostbaren Schatz. Humor wirkt wie ein Friedensstifter.
Wo Reibung entsteht – über liegengebliebene Socken oder verlegte Schlüssel – kann ein liebevoller Scherz die aufziehende Gewitterwolke vertreiben. Wer über sich selbst lachen kann, nimmt sich nicht zu wichtig. Und genau darin liegt eine große Stärke für jede Partnerschaft.
Ein besonderer Gedanke der Predigt lautete: Lachen ist eine Sprache Gottes. In einer Welt, in der Freude und Leid, Dank und Bitte nebeneinanderstehen, verbindet das gemeinsame Lachen. Es sagt: Ich sehe dich – ganz. Mit deinen Stärken und deinen Macken. Lachen ist ein kleines „Ja“ zum anderen, trotz aller Unvollkommenheit. So wurde deutlich: Gott hat uns als lachende Wesen geschaffen. Er selbst begegnet uns mit Geduld, mit Humor – und bisweilen vermutlich auch mit einem liebevollen Lächeln.
Musikalisch wurde der Gottesdienst mit passenden Liedern von Monika Trinkl-Peters am Piano gestaltet und umrahmte auch die Segnung am Ende.
Dazu waren alle Paare – ebenso wie Einzelpersonen – eingeladen. Ein berührender Moment, in dem jede und jeder Gottes Zuspruch ganz individuell erfahren durfte.
Als Erinnerung erhielten die Gottesdienstbesucher ein kleines Tütchen Lachgummis – ein süßes Symbol für die Kraft des Lachens – in Verbindung mit dem Spruch von Pippi Langstrumpf: „Warte nicht darauf, dass die Menschen dich anlächeln – Zeige ihnen, wie es geht!“ und so manche/mancher Gottesdienstbesucher/-in ging an diesem Abend mit einem Lächeln im Gesicht aus dem Gottesdienst.
